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Aktuelles


28.04.2017
Fensterblümlesmarkt am 5. Mai


Gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Mergelstetten und der Gärtnerei Lehr organisiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  auf dem Gelände seines Entsorgungsbetriebs in Mergelstetten – Zoeppritzstraße 100 - wieder den beliebten Fensterblümlesmarkt. „Wir pflanzen bei unserem Blümlesmarkt die gekauften Pflanzen kostenlos in mitgebrachte Kübel ein. Wir haben dafür eine hochwertige Erde aus Torf, Mutterboden und Kompost hergestellt. Bei  dieser Erde reicht es aus, wenn man erst nach sechs Wochen mal düngt“, betont Betriebsleiter Wolfgang Forner vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Die Vereinsmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins unterstützen alle Ratsuchenden bei der Auswahl und bei den Arrangements zur Bepflanzung von Balkonkästen und -kübeln.

28.04.2017
Wo aus Bioabfall bester Kompost wird

Umweltbildung, Abfallvermeidung und die richtige Trennung von Abfällen und Wertstoffen sind Themen, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb immer wieder in die Öffentlichkeit trägt. Gut geeignet hierfür ist eine Exkursion ins Mergelstetter Entsorgungszentrum, wo das Biokompostwerk, aber auch die Problemstoffsammelstelle und das weitläufige Wertstoff-Zentrum die Besucher  dazu einlädt, sich mit dem schonenden Umgang natürlicher Rohstoffe auseinanderzusetzen. Kein Wunder also, dass sich eine 21 köpfige Besucherschar der Naturschutzwarte aus den Reihen des Schwäbischen Albvereins mit vielen Fragen und großem Interesse aufgemacht hat ins Entsorgungszentrum. Wird doch im weitläufigen Entsorgungszentrum die richtige Abfalltrennung greifbar und begreiflich.  Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb begleitete  die von Gau-Naturschutzwart Dieter Käßmeyer angeführte Gruppe übers Gelände des Wertstoff-Zentrums. Dabei  erläuterte Hänle beispielhaft, was mit ausgedienten Videokassetten und CDs passiert. „Also die alten CDs werden zu Granulat verarbeitet oder bekommen dann als Eiskratzer ein zweites Leben.“

Das Wertstoff-Zentrum hat verschiedene Container für Pappe und Papier. Extra Container stehen bereit für Elektrogeräte wie Computer und Monitore, Scanner und Waschmaschinen, Bügeleisen oder Rasierapparate. An der Problemstoffsammelstelle werden wiederum schadstoffhaltige Abfälle angeliefert. Dazu gehören Chemikalien aus dem Hobbylabor, Pflanzenschutzmittel, aber auch Leuchtstoffröhren und flüssige Lacke und Farben. Auch erfuhren die Teilnehmer, dass manche Biotonnen-Benutzer noch immer Windeln, Problemstoffe, Restmüll, Verpackungen aus Kunststoff und jede Art von Plastiktüten, auch die so genannte abbaubaren kurzerhand in die Biotonne werfen. „Deshalb hat’s dieses Jahr auch nochmals vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb extra kostenlose Papiertüten für Bioabfälle gegeben, die jedem Haushalt zugegangen sind. Und die in der Küche in das Vorsortiergefäß für Bioabfälle gelegt werden können. Nur solche Papiertüten sind tatsächlich gut abbaubar im Kompostwerk. Im Gegensatz zu so genannten abbaubaren Plastiktüten oder Biobeuteln aus Stärke, die viel zu lange brauchen, um zersetzt zu werden, da der Bioabfall in der Rottehalle des Kompostwerks längstens zwölf Wochen bleibt. Und in dieser Zeit verrotten die Kunststoffteile der angeblich abbaubaren Kunststoff-Tüten nicht. Stattdessen vermindern diese die Qualität des Endprodukts Kompost oder müssen eben vorab mühsam aussortiert werden. Deshalb gilt es, nur zu Papiertüten für Bioabfälle zu greifen. Dabei tut’s auch die Bäckertüte oder man schlägt die Bioabfälle in alte Zeitungen ein.

Abschließend diskutierten die Naturschutzwarte im Seminarraum des Entsorgungszentrums  verschiedene Umweltthemen: Von der Kreisputzete übers Littering im öffentlichen Raum bis zum ungebremsten Trend massenhaft coffee to go Becher zu konsumieren. Aber auch über die Aktionen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs - gemeinsam mit vielen Bäckereien im Kreis - diesem Trend durch das Angebot  von Mehrwegbechern entgegenzusteuern. Weitere Themen betrafen die  kurze Nutzungszeit von Plastiktüten oder den rasanten Anstieg von Plastikmüll in Flüssen, Seen und Meeren. Kommen diese Stoffe letztlich doch über  Luft,  Boden oder Grundwasser, aber eben auch in Tieren, die von Menschen verzehrt werden, wieder zurück in die Nahrungskette. So werden viele Mikroplastikpartikel von Fischen gefressen, da sie diese mit dem Plankton aufnehmen. Vögel, die Plastik oftmals mit Nahrung verwechseln, können das unverdauliche Plastik nicht mehr ausscheiden und gehen elend zugrunde. Einig war sich die Runde, dass, wer auf Plastik verzichtet, der Umwelt hilft. Wer einkauft hat es selbst in der Hand, ob mehr oder weniger Müll anfällt. Wer offene Frischware wie Obst und Gemüse von heimischen Erzeugern kauft und in die mitgebrachte Tasche steckt, tut ganz konkret etwas für die Umwelt. Weitere Fragen drehten sich um das aktuelle Angebot des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs im Bereich Umweltbildung an den Schulen. Wird doch solchen Unterrichtseinheiten ein hoher Stellenwert zugemessen, da auf diesem Weg gerade die junge Generation für den Natur- und Umweltschutz zu gewinnen ist. Die Naturschutzwarte nahmen bei diesem Ausflug jedenfalls zahlreiche Anregungen mit. Zugleich zeigten sie sich beeindruckt von der Arbeit, die im Kompostwerk und beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb im Blick auf eine beispielhafte Kreislaufwirtschaft geleistet wird.

04.04.2017
Grüngutcontainer stehen ab 8. April

Ab Samstag, den 8. April bis einschließlich Samstag den 11. November werden die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereitstehen. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum. In Söhnstetten steht der Container allerdings auf dem Festplatz, in Steinheim seit diesem Jahr in der Riedstraße und in Sontheim am Bahnhof. Mit diesem Angebot können die Einwohner im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.
Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.    
Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von zwei Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Wer größere Mengen entsorgen möchte, kann die Gartenabfälle - gegen Gebühr - auch im Entsorgungszentrum in Mergelstetten (2,- € bis 100 kg) anliefern. Dieser Annahmeservice kann in der Regel samstagsnachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr in Anspruch genommen werden. In Giengen erfolgt die Annahme zu den üblichen Öffnungszeiten des Wertstoff-Zentrums.

Diese sind:
Montag von 9.00 bis 13.00 Uhr
Mittwoch von 13.00 bis 17.00 Uhr
Freitag von 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag von 9.00 bis 13.00 Uhr

An jedem Standort ist ein Mitarbeiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs für die Annahme der Grünabfälle in dieser Zeit vor Ort.

Container für Grünabfall
Dischingen - beim Wertstoff-Zentrum (Annahme samstags von 8:00 bis 12:30 Uhr)

Gerstetten - im Wertstoff-Zentrum
Dettingen – beim Wertstoff-Zentrum

Giengen – im Wertstoff-Zentrum

Großkuchen – im Wertstoff-Zentrum beim Bauhof

Königsbronn – im Wertstoff-Zentrum

Nattheim - beim Wertstoff-Zentrum

Niederstotzingen – im Wertstoff-Zentrum

Sontheim - Bahnhofstraße

Steinheim - Riedstraße 23
Söhnstetten - Festplatz

27.03.2017
Gartenabfälle werden abgeholt

In diesem Frühjahr werden die Gartenabfälle wieder in jedem Ort und Bezirk zweimal abgeholt. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb beauftragte Firma WRZ Hörger startet diese Woche. Die erste Sammeltour durch den gesamten Landkreis ist in der zweiten Maiwoche beendet und Mitte Juni beginnt schon die zweite. Für die gesamte Grüngutabholung in diesem Frühjahr hat das Entsorgungsunternehmen 60 Arbeitstage vorgesehen.  
Abgeholt werden in haushaltsüblichen Mengen Baum- und Heckenschnitt, Strauchwerk, Grasschnitt und Unkraut. Nicht kompostierbare Abfälle und sonstiger Hausrat werden bei der Sammlung nicht mitgenommen. Baum,- Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 m, einzelne Äste nicht stärker als 10 cm sein.
Zu bündeln ist das Grüngut mit Baumwoll- oder Hanfschnüren, da sich diese Materialien problemlos kompostieren lassen. Plastikschnüre oder Drähte haben bei den Gartenabfällen nichts zu suchen.
Grasschnitt und Laub  können in Papiersäcken oder Kartons bereitgestellt werden. Damit von den Mitarbeitern der Entsorgungsfirmen überprüft werden kann, ob in den Säcken oder Kartons nur Gartenabfälle sind, müssen diese offen bereitgestellt werden. „Lose bereitgestellte Gartenabfälle sowie Abfälle in Plastiksäcken werden bei der Gartenabfuhr nicht mitgenommen“, berichtete Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim. Denn nicht gebündelte oder unverpackte Gartenabfälle  verzögern die Abfuhr erheblich und sorgen auch für starke Verschmutzungen auf den Straßen und Gehwegen. Da Plastiksäcke im Biokompostwerk nicht kompostiert werden können, werden auch  in Plastiksäcke befüllte Gartenabfälle bei der Abfuhr nicht mitgenommen.

Die Gartenabfälle müssen am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr bereitgestellt werden. Nicht zulässig ist es, die Gartenabfälle bereits Tage oder Wochen vorher auf öffentlichen Plätzen, am Straßenrand oder den Gehwegen abzulagern. Bis unmittelbar vor der Abholung müssen die Gartenabfälle auf dem eigenen Grundstück gelagert werden.
Termine finden Sie hier

06.03.2017
Im Landkreis wird aufgeräumt

Seit Montag 27. März ist es wieder soweit: Wie alle Jahre ruft der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zur Kreisputzete auf. Auch die Städte und Gemeinden, Vereine und Schulen sowie weitere Institutionen sind mit von der Partie und die einzelnen Gemeinden organisieren vor Ort die Putzeten.  Somit werden wieder tausende Freiwillige im Landkreis Heidenheim vom 27. März bis Ostern unterwegs sein, um ein Zeichen zu setzen für einen aktiven Umweltschutz. Viele kleine und große Einwohner des Kreises werden die Gemarkungen von allerlei Unrat befreien. Und gerade auch die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen setzen sich beispielhaft ein für einen sauberen Landkreis Heidenheim. Gibt es doch fast nichts, was sich nicht finden lässt entlang von Ufern, Feldwegen und Straßen, entsorgt von gedankenlosen oder gleichgültigen Müllsündern. Zigarettenstummel, leere Flaschen, abgefahrene Reifen, Plastikfolien, alte Schuhe und vieles mehr wird Jahr für Jahr bei diesem Frühjahrsputz eingesammelt, der vom Kreisabfallwirtschaftsamt koordiniert wird. Am Samstag, den 1. April sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes in Mergelstetten den Müll aus Wald und Wiese. Wer mitmachen möchte bei dieser umweltfreundlichen Aktion, kann sich bei Bärbel Hörger unter der Rufnummer  07321 9505-18 oder per E-mail b.hoerger@abfall-hdh.de melden - Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Schmittenplatz 5. Im Anschluss an die Putzaktion lädt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Helferinnen und Helfer zu einem kleinen Vesper ein.

01.03.2017
Rückgabe ungenutzer Abfalltonnen


Restmüll- und Biotonnen sowie die Papiertonnen der Haushalte sind Eigentum des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. Diese werden den Haushalten lediglich leihweise zur Nutzung überlassen. Rund 110 000 Tonnen für Rest- und Biomüll und für Papier werden derzeit im Landkreis Heidenheim eingesetzt. „Unter diesen gibt es immer wieder welche, die nicht mehr genutzt werden“, sagt Wolfgang Forner vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Solche „herrenlosen Tonnen“ stehen mitunter auf den Grundstücken herum, etwa wenn ein Vormieter die ihm zugeteilten Tonnen zurückgelassen hat. „Solche herrenlose Abfalltonnen möchten wir gerne einsammeln, um sie wieder einzusetzen. Allerdings müssen wir natürlich informiert werden, wo diese Abfall- oder Papiertonnen ungenutzt herumstehen“, appelliert Forner an die Einwohner, dies doch dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mitzuteilen, und zwar unter der Rufnummer 07321 9505-0 oder per e-mail unter info@abfallwirtschaft.de. Die „herrenlosen“ Tonnen werden dann im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingesammelt und andernorts wieder eingesetzt. Ebenso werden defekte Tonnen abgeholt und wenn möglich repariert, weshalb auch in diesen Fällen eine Meldung an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb gemacht werden sollte. Und ausgemusterte Tonnen, die nicht mehr zu reparieren sind, werden recycelt. Ist doch das Kunststoffgranulat der Tonnen ein wertvolles Material, aus dem neue Produkte gemacht werden können.

15.02.2017
Nicht alles passt ins Altglas

Behälterglas gehört nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer. Doch nicht alle Gläser und mit Glas gefertigten Produkte gehören in den Altglascontainer. Falsch einsortierte Gegenstände wie Glühbirnen oder Porzellanteller beeinflussen die Scherbenqualität und damit den Recyclingprozess. Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Und noch ein Hinweis:
Die Glascontainer werden regelmäßig geleert. Sollte einmal einer überfüllt sein, rufen Sie uns unter 07321 9505-0 an. Wir veranlassen dann eine Leerung.

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

27.01.2017
Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

27.12.2016
Sammlung Altkleider wird eingestellt

Im Dezember werden zum letzten Mal die roten Altkleider- und grünen Schuhsäcke bei den Straßensammlungen mitgenommen. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim beauftragten Vereine und Organisationen werden ab Januar 2017 nur noch das bereitgestellte Papier und Kartonagen einsammeln.

Altkleider und Schuhe können in allen Wertstoff-Zentren des Landkreises abgegeben werden.

Kleiderkammern - Mit gut erhaltener Bekleidung Gutes tun!

Über noch tragbare und gut erhaltene Bekleidung freuen sich die sozialen Einrichtungen im Landkreis Heidenheim. Das Weitergeben gebrauchter Bekleidung in nächster Nähe ist das ökologisch Sinnvollste, denn es gibt keine langen Transportwege, die Lebensdauer der Kleidungen  werden verlängert und somit Ressourcen geschont.

Kleiderkammern im Landkreis:
• „kleiderglück“, Marktstraße 47, 89537 Giengen
• DRK-Kleiderkammer, Schlosshaustraße 98, 89518 Heidenheim
• Diakonie-Laden, Hauptstraße 88, 89518 Heidenheim

29.08.2016
Biotonnenkontrolle beginnt am 30. August

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
Aktion läuft kommende Woche an – Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Franz Bareth, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen  Kontrollen in verschiedenen Straßen von Heidenheim, Gerstetten, Nattheim und Hermaringen an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Biotonnen, die falsch befüllt bereitgestellt wurden, bekommen einen Infoflyer „Stop“ angehängt. Auf diesem Flyer ist angekreuzt, welches Material nicht in die Biotonne gehört.  Und im Flyer wird nochmals erläutert, was in die Biotonnen darf und was nicht. Zusätzlich schreibt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die betroffenen Haushalte zeitnah an. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, den Inhalt dieser Biotonnen auf Kosten des Haushaltes als Restmüll zu entsorgen. Und dies kann erhebliche Kosten verursachen.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Franz Bareth, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Neben dem Info-Flyer gibt’s übrigens auch noch eine Papiertüte als Ansporn fürs richtige Sortieren und Befüllen der Biotonne. Papiertüten sind für das Sammeln des Bioabfalls bestens  geeignet. Im Gegensatz zu den biologisch abbaubaren Plastiktüten müssen die  Papiertüten nicht aussortiert werden. Natürlich können die Bioabfälle genauso gut in altes Zeitungspapier eingewickelt werden.


In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16 und -34.

08.06.2016
Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.


Impressum
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim   |   Schmittenplatz 5   |   89522 Heidenheim   |   Telefon 07321 9505-0